Trinkwasserqualitaet und PFAS-Elimination in Baden-Wuerttemberg
Rueckblick2026

38. Trinkwasserkolloquium

Praxisveranstaltung zu Resilienz, PFAS, Grundwasserqualitaet und Innovationen in der Trinkwasserversorgung.

17. Maerz 2026
SV-Akademie, Pariser Platz 3A, 70173 Stuttgart

Aktuelle Entwicklungen bei der Trinkwasserversorgung

Das 38. Trinkwasserkolloquium brachte Themen aus Forschung, Regulierung und Versorgungspraxis auf eine gemeinsame Buehne. Im Mittelpunkt standen Resilienzfragen, Rohwasserqualitaet und konkrete Loesungsansaetze fuer Wasserversorger in Baden-Wuerttemberg.

Besonders hervorgehoben wurden neue Perspektiven aus dem ISWA der Universitaet Stuttgart sowie der Austausch zwischen Politik, Wasserversorgungsunternehmen und Forschungseinrichtungen.

Trinkwasserqualitaet und Spurenstoffe-Monitoring in Baden-Wuerttemberg

Klimawandel als Stresstest

Duerrejahre, Hitzephasen und lokale Starkregenereignisse bleiben fuer viele Wasserversorgungsunternehmen ein realer Belastungstest. Das Kolloquium ordnete die Erfahrungen der vergangenen Jahre ein und diskutierte, wie sich Infrastruktur und Betrieb darauf vorbereiten koennen.

Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, welche Unterstuetzung kleine WVU bei der Weiterentwicklung ihrer Versorgungssysteme benoetigen und welche Lehren aus Duerre- und Hochwasserlagen dauerhaft in die Planung einfliessen muessen.

Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserversorgung und Grundwasserstress

Grundwasser und Rohwasserqualitaet

Grundwasser bleibt fuer viele Versorger die zentrale Rohwasserressource. Deshalb wurden sowohl die Einordnung von Grundwasserstress in Deutschland als auch die ersten Erfahrungen mit der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung beleuchtet.

Daneben standen organische Spurenstoffe und PFAS im Mittelpunkt. Der Schadensfall Rastatt, Daten aus der Grundwasserdatenbank und Praxiserfahrungen aus PFAS-Eliminationsanlagen lieferten konkrete Anknuepfungspunkte fuer die Fachdebatte.

Aktuelle Entwicklungen und Innovationen

Neben regulatorischen und hydrologischen Themen zeigte das Programm auch technische und organisatorische Innovationen: vom Recycling-Fluessigboden im Leitungsbau bis zu preisgestuetztem Demand Management.

Zum Abschluss richtete sich der Blick auf datengetriebene Verfahren, darunter die Vorhersage der Entfernbarkeit von Spurenstoffen mit kuenstlicher Intelligenz.

Moderne Wasserinfrastruktur und nachhaltige Leitungsbau-Technologien

Programm & Inhalte

Diese Veranstaltungsseite ist dauerhaft unter /events/trinkwasser/2026 auffindbar.

Klimawandel & Resilienz

  • Erfahrungen aus Duerre- und Starkregenphasen seit 2018
  • Stresstests fuer die Wasserinfrastruktur
  • Unterstuetzung kleiner WVU durch das Land

Grundwasser & Rohwasserqualitaet

  • Umsetzung der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung
  • PFAS-Problematik und Schadensfall Rastatt
  • Erfahrungen aus Oesterreich zur EU-Trinkwasserrichtlinie

Innovation & Technik

  • Recycling-Fluessigboden im Leitungsbau
  • Preisbasiertes Demand Management
  • KI-gestuetzte Spurenstoffentfernung
Resiliente Wasserversorgung und Unterstuetzung kleiner WVU
Einfluss des Klimawandels auf Rohwasserqualitaet und Netze
Assetmanagement, BIM und Sicherheit kritischer Infrastruktur
Tagesablauf09:00 – 16:40
08:45

Ankommen, Registrierung und Kaffee

09:15

Begruessung und Einfuehrung

Prof. Dr.-Ing. David Werner

09:20

Grussworte des DVGW

Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh

09:30

Masterplan Wasserversorgung - Erkenntnisse und weiteres Vorgehen

Dr.-Ing. Steffen Ochs

09:50

Wie ein Wasserversorger sich auf zukuenftige Veraenderungen einstellt - Folgerungen aus Ergebnissen des Masterplan Wasserversorgung und Strukturgutachten

Alexander Freygang

10:10

Wasserstrategie fuer Baden-Wuerttemberg

Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh

10:30Diskussion
10:40

Kaffeepause

11:10

Grundwasserstress in Deutschland - Fake News und Fakten

Dr. rer. nat. Daniel Petry

11:30

Umsetzung der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung - Erfahrungsbericht am Praxisbeispiel der SW Bad Saulgau

M.Sc. Moritz Niethammer

11:50

Felix Austria - wie die EU-Trinkwasserrichtlinie in Oesterreich umgesetzt wurde und was wir davon lernen koennen

DI Anna Selitsch

12:10Diskussion
12:20

Mittagspause

13:30

Spurenstoffe im Grundwasser in Baden-Wuerttemberg. Von Suessstoffen bis PFAS - was sagt die Grundwasserdatenbank Wasserversorgung?

Dipl.-Geooekol. Julia Bauer

13:50

Der PFAS-Schadensfall Rastatt aus Sicht des Wasserversorgers - ein Fazit

Dipl.-Ing. & Dipl.-Wi.-Ing. Olaf Kaspryk

14:10

Planung und Betrieb von PFAS-Eliminationsanlagen in der Wasserversorgung - 3 Praxisbeispiele

Dipl.-Ing. Ulrich Kornhaas

14:30Diskussion
14:40

Kaffeepause

15:00

Recycling-Fluessigboden im Leitungsbau - von der Sonderloesung zur Regelbauweise

Dipl.-Ing. (FH) Steffen Jatz

15:20

Preisbasiertes Demand Management - das Produkt Mehrbezug der Bodensee-Wasserversorgung und die Spitzenlastbepreisung auf Tagesbasis bei der Landeswasserversorgung

Dipl.-Ing. (FH) Hans-Martin Gall & Jan Meier

15:50

Vorhersage der Entfernbarkeit von Spurenstoffen mit kuenstlicher Intelligenz

Prof. Dr. rer. nat. Patrick Braeutigam

16:10Diskussion
16:30

Schlussworte

Prof. Dr. rer. nat. Patrick Braeutigam & Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh

ca. 16:40Ende der Veranstaltung

Referenten & Vortraege

Begruessung und Einfuehrung

Prof. Dr.-Ing. David Werner

Grussworte des DVGW

Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh

Masterplan Wasserversorgung - Erkenntnisse und weiteres Vorgehen

Dr.-Ing. Steffen Ochs

Wie ein Wasserversorger sich auf zukuenftige Veraenderungen einstellt - Folgerungen aus Ergebnissen des Masterplan Wasserversorgung und Strukturgutachten

Alexander Freygang

Wasserstrategie fuer Baden-Wuerttemberg

Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh

Grundwasserstress in Deutschland - Fake News und Fakten

Dr. rer. nat. Daniel Petry

Umsetzung der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung - Erfahrungsbericht am Praxisbeispiel der SW Bad Saulgau

M.Sc. Moritz Niethammer

Felix Austria - wie die EU-Trinkwasserrichtlinie in Oesterreich umgesetzt wurde und was wir davon lernen koennen

DI Anna Selitsch

Spurenstoffe im Grundwasser in Baden-Wuerttemberg. Von Suessstoffen bis PFAS - was sagt die Grundwasserdatenbank Wasserversorgung?

Dipl.-Geooekol. Julia Bauer

Der PFAS-Schadensfall Rastatt aus Sicht des Wasserversorgers - ein Fazit

Dipl.-Ing. & Dipl.-Wi.-Ing. Olaf Kaspryk

Planung und Betrieb von PFAS-Eliminationsanlagen in der Wasserversorgung - 3 Praxisbeispiele

Dipl.-Ing. Ulrich Kornhaas

Recycling-Fluessigboden im Leitungsbau - von der Sonderloesung zur Regelbauweise

Dipl.-Ing. (FH) Steffen Jatz

Preisbasiertes Demand Management - das Produkt Mehrbezug der Bodensee-Wasserversorgung und die Spitzenlastbepreisung auf Tagesbasis bei der Landeswasserversorgung

Dipl.-Ing. (FH) Hans-Martin Gall & Jan Meier

Vorhersage der Entfernbarkeit von Spurenstoffen mit kuenstlicher Intelligenz

Prof. Dr. rer. nat. Patrick Braeutigam

Dokumente & Unterlagen

Impressionen